KGS feiert 20. Geburtstag

Die KGS Software feiert 2020 ihr 20-jähriges Bestehen. Aus einem kleinen Zulieferer für spezialisierte Schnittstellentechnologie im SAP-Umfeld ist ein Archivspezialist erwachsen, der jede Applikation und jedes Speichermedium anbinden kann.

Gegründet wurde KGS im September 2000 als Zwei-Personen-Unternehmen in Bad Breising am Rhein und reiner Zulieferer von SAP-Schnittstellentechnologie für die DMS- und Archivbranche. Heute steht KGS an der Spitze der hoch spezialisierten Archivanbieter, ist zu einem mittelständischen Innovationstreiber gereift und agiert weltweit. „Wir sind stolz auf unsere Historie. Unsere Stärke liegt jedoch darin, dass wir das heutige Tempo in Sachen Hightech aufgenommen haben und den Spirit des Innovativen und Neuen jeden Tag leben“, sagt Winfried Althaus, Geschäftsführer von KGS.

Vom Hidden Star zum Faszinierer

Das Management und alle Beschäftigten legen großen Wert auf die Stabilität der Produkte. Dieses Selbstverständnis begleitete bereits die Firmengründer Reiner Kraus und Stefan Grau – die meisten anderen Dinge haben sich im Laufe von 20 Jahren jedoch grundlegend verändert. Auf einem alten Barebone-PC zimmerten sie ein SAP-System zusammen und verpackten es gepaart mit ihrer Eigenentwicklung SAPALink in einen silbernen Aluminiumkoffer. Mit diesem zogen die zwei Gründer unternehmungslustig wie Handelsvertreter oder Teppichverkäufer über alle internationalen Fachmessen und stellten den DMS-Anbietern ihre Schnittstelle vor. Als Zulieferer von Anbindungen an SAP waren die Gründer schnell sehr erfolgreich. Auch bei SAP machte man sich einen Namen: 2005 bekam KGS den Status, neben SAP selbst das einzige Unternehmen zu sein, das im Namen der SAP Zertifizierungen für ArchiveLink (und dann später auch für ILM) vornehmen darf.

Ein Projekt bei einem großen Chemiekonzern katapultierte KGS dann in das primäre Geschäftsmodell von heute: Als eine neue Speichertechnologie eingeführt werden sollte, reifte der Gedanke, dass die ganze Overheadleistung der DMS- und Archivsysteme gar nicht benötigt wurde. Es reichte, dem SAP ArchiveLink eine schlanke Verwaltungsschicht hinzuzufügen, die direkt mit dem Speicher kommuniziert. Auf dieser Basis wurde das KGS-Archiv für Endkunden entwickelt – eine echte Alternative für große DMS- und ECM-Systeme, wenn der eigentliche Fokus auf der Archivierung liegt.

Ende 2018 übertrugen die Gründer Kraus und Grau ihre Geschäftsanteile der deutschen Investmentgesellschaft Maxburg Capital Partners GmbH. Alleiniger Geschäftsführer ist seitdem Winfried Althaus, der sich für den Ausbau des Unternehmens ein neues sechsköpfiges Managementteam zusammenstellte – teils aus eigenen Reihen, teils wurden neue Spezialisten rekrutiert. „Es gehört zu uns, dass wir jeden Morgen wieder mit dem Ziel aufwachen, alte Denkmuster zu verlassen, um auf die wirklich zukunftsweisenden Ideen zu kommen“, formuliert Johanna Zinn, Head of Marketing bei KGS, die Firmenphilosophie. Mit diesem Anspruch will das Unternehmen seine Kunden stets aufs Neue faszinieren und so die eigene Erfolgsgeschichte weiterschreiben.


Der Blick in die Zukunft

“Bei uns steht weiterhin die Leistung im Mittelpunkt und nicht wir selbst“, so Althaus. „Für uns liegt das Geheimnis darin, quasi unsichtbar zu sein – natürlich nicht als Unternehmen und Ansprechpartner, jedoch als Produkt. Läuft das Archiv so geschmeidig im Hintergrund, dass es keine Aufmerksamkeit erregt, haben wir alles richtig gemacht.“

Das 20-jährige Bestehen nimmt KGS zum Anlass, noch mehr als bisher in´s Rampenlicht zu rücken. Nicht nur, dass das Jubiläum zu mehreren Gelegenheiten ausgiebig mit Partnern, Kunden und Beschäftigten gefeiert wird – parallel wird zudem an einem neuen Look and Feel, einer neuen Webseite und Jubiläums-Angeboten gefeilt sowie im Frühjahr 2020 die neue Produktwelt „tia“ – the intelligent archive – offiziell gelauncht.

Weitere Informationen: www.meet-tia.com

×
de-flag
Wählen Sie Ihre bevorzugte Sprache.
us-flag
Choose your preffered language.