09.05.2022 von Christina Schambeck

Stärker als je zuvor ändert sich die Arbeitswelt in diesen Zeiten: Neben Homeoffice, mobiles Arbeiten und Pandemie hält nun auch wieder verstärkt das Thema „Back to the Office“ Einzug in die Unternehmen. Winfried Althaus, Geschäftsführer bei der KGS Software GmbH, setzt bei diesen Themen auf Flexibilität, Kommunikation, Planung und Teambuilding.

Corona-Pandemie und Homeoffice – Wie hast du den Wechsel von der täglichen Arbeit im Büro ins Homeoffice erlebt?

Grundsätzlich war die Thematik rund um Homeoffice und mobiles Arbeiten für uns nicht neu, da unsere Kolleg*innen in ganz Deutschland verteilt sind. So fiel es uns leicht, die neue Situation sofort anzunehmen und umzusetzen. Die bereits vorhandene Infrastruktur für das Arbeiten im Homeoffice erleichterte die Umstellung zusätzlich. Eine der größten Herausforderungen war die ungewohnte Situation im Sales-Team. Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden fiel vom einen auf den anderen Tag weg – für den Vertrieb änderte sich somit die tägliche Arbeit enorm. Gefehlt haben uns außerdem die vielen Teamevents, die es bei kgs in der Vergangenheit regelmäßig gab und die unsere Firmenkultur bis heute prägen.

Was ist dein größtes Learning aus der Corona-Pandemie in Bezug auf die Themen Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung?

Es wurde schnell deutlich, dass die Kommunikation mit den Mitarbeiter*innen nun umso wichtiger ist. Daher haben wir uns bewusst Zeit für den Austausch mit den Kolleg*innen genommen – sowohl unser People & Culture-Team, wie auch die Kolleg*innen aus dem Management-Team und ich. Glücklicherweise konnten wir auch während der Pandemie viele neue Kolleg*innen bei uns begrüßen. Der Onboarding-Prozess wurde vollständig digitalisiert und weiter vereinfacht. In diesem Zuge wurden ebenfalls Online-Schulungen und Tutorials intensiviert. Darüber hinaus haben wir begonnen Entwicklungspläne gemeinsam mit unseren Mitarbeiter*innen zu erstellen, die den Kolleg*innen, als auch uns Planungssicherheit in diesen recht „unsicheren Zeiten“ schafften. Teil der Entwicklungspläne sind auch externe Schulungen und Veranstaltungen, die besucht werden können.

Grundsätzlich arbeiten wir bei kgs nach dem Vertrauensprinzip – sowohl im Bezug auf die Arbeitszeiten als auch die Möglichkeit, dort zu arbeiten, wo man gerne sein möchte. Das behalten wir uns auch nach der Pandemie bei.

Was ist aus deiner Sicht jetzt wichtig, um die Normalität im Office wieder einkehren zu lassen?

Mit dem Umzug in unsere neuen Räumlichkeiten im April diesen Jahres haben wir beste Rahmenbedingungen geschaffen, eine neue Bürokultur entstehen zu lassen. Unser neues Office soll nicht nur Arbeitsort, sondern ebenfalls Treffpunkt für unsere Teams sein. Von persönlichen Gesprächen über Meetings bis hin zu Workshops – es gilt, den persönlichen Kontakt wieder zu stärken. Auch dem Austausch zwischen verschiedenen Teams wollen wir hier besonders viel Platz einräumen. Die neue Parkplatzsituation erleichtert spontane Zusammenkünfte zusätzlich. Gemeinsame Events im kleinen Kreis haben wir in den letzten Wochen bereits durchführen können – vom Entwickler-Tag bis hin zu Mini-Kicker-Turnieren in der Mittagspause. Neu für kgs ist darüber hinaus das Angebot einer günstigen Mittagskantine. Heiße und kalte Getränke gibt es nach wie vor – ideal für eine kurze Pause auf der sonnigen Terrasse. Auch die neue Klimaanlage wird unseren Mitarbeiter*innen in diesem hoffentlich sonnigen Sommer sicher viel Freude bereiten.

Zusammenfassend war die neue Situation auch für uns eine Herausforderung. Es ist deutlich geworden, dass sich die Arbeitswelt in eine ganz neue Richtung entwickelt – die wir aber voll und ganz unterstützen. Es gilt flexibel zu sein und den 9-to-5 Alltag im Büro ein Stück weit hinter sich zu lassen. Keine unserer Mitarbeiter*innen muss von heute auf morgen wieder jeden Tag ins Office kommen, sondern hat weiterhin die Möglichkeit, seinen beruflichen Alltag so zu gestalten, wie es für sie und uns die besten Ergebnisse liefert.