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Software as a Service

Software von CDs oder einem Server im eigenen Rechenzentrum installieren – diese Zeiten gehören längst der Vergangenheit an. Heute steht das Lizenz- und Vertriebsmodell SaaS als schlanke Lösung zur Verfügung, mit dem Software-Anwendungen über das Internet, sprich als Service, angeboten werden. Das Modell zählt zu den bekanntesten Formen des Cloud-Computing.

Christina Scharf
Christina Scharf
26.05.2026
3 Minute Lesezeit
3 Minuten Lesezeit

Vorwiegend erfolgt die Nutzung auf Basis von Abonnements, bei denen Software-Anwendungen gegen eine Gebühr online genutzt werden können. Diese werden von einem Service-Provider zentral gehostet. Die entsprechende Software wird dem Kunde unmittelbar über das Internet – die Cloud – zur Verfügung gestellt und ersetzt die Notwendigkeit einer Installation. Diese Vorteile bringt SaaS mit sich: Der Software-Anbieter stellt nicht nur die Software zur Verfügung, sondern auch die Wartung, Konfiguration und Aktualisierung fallen in seine Verantwortung. Das spart administrativen Aufwand für den Kunden. Auch die Flexibilität, die mit SaaS-Lösungen einhergeht, ist ein weiterer Vorteil. Neue Anforderungen des Kunden – ob Leistung, Service oder neue Anwendungen – können von einem professionellen Provider flexibel angepasst werden. Auch in Punkto IT-Sicherheit werden Unternehmen durch SaaS-Anbieter entlastet.  

Gängige Anwendungsgebiete sind Personalplanung, Auftragsmanagement oder die Finanzbuchhaltung sowie weitere Content-Management-Systeme.

Der Trend zeigt: SaaS wird in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch für den Bereich der Archivierung ist damit zu rechnen, dass sich SaaS in den nächsten Jahren weiter entwickeln wird. Dennoch sollten die Vor- und Nachteile des Modells im Vorfeld gründlich überdacht werden. Monatliche Gebühren zu zahlen scheint im ersten Moment kostengünstiger und attraktiver, während eine Lizenz auf den ersten Blick sehr hoch erscheint, sich schlussendlich jedoch als wirtschaftlicher erweisen kann.

Alexander Frick
Alexander Frick,
Lufthansa Group
Alexander Frick
Head of License Procurement & Order Management
„Das Subskriptions-Prinzip bietet uns nicht nur eine hohe Flexibilität, sondern auch eine attraktive Staffelung und Skalierbarkeit, bei der wir bei größeren Abnahmemengen von günstigeren Preisen profitieren.“

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FAQ

FAQ zu tia® – the intelligent archive

Sollten Sie weitere Fragen zu tia® haben, die hier nicht beantwortet werden, finden Sie in unseren Insights vertiefende Informationen und hilfreiche Ressourcen. Gerne beraten wir Sie auch persönlich, wenn Sie eine individuelle Lösung benötigen.

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Ein Content Server ist ein System zur zentralen Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung digitaler Inhalte wie Dokumente, Bilder oder Videos. Er wird häufig in Unternehmen eingesetzt, um Informationen strukturiert und revisionssicher zu archivieren.

Ein Content Server kommt überall dort zum Einsatz, wo große Mengen digitaler Daten sicher verwaltet und langfristig archiviert werden müssen – zum Beispiel für die gesetzeskonforme Aufbewahrung von Rechnungen, Verträgen oder SAP-Daten.

Während ein ECM-System (Enterprise Content Management) eine Vielzahl von Funktionen rund um Dokumentenmanagement, Workflows und Collaboration bietet, konzentriert sich ein Content Server meist auf die zentrale Archivierung und strukturierte Bereitstellung von Inhalten – häufig in Anbindung an Drittsysteme wie SAP.

Die Integration erfolgt über standardisierte Schnittstellen wie SAP ArchiveLink® oder CMIS. Diese ermöglichen es, Inhalte aus SAP-Systemen automatisch im Content Server zu archivieren und bei Bedarf direkt aus SAP heraus wieder aufzurufen.

Ja. tia® Content Server unterstützt sowohl On-Premises- als auch Cloud- und Hybrid-Szenarien. Sie lassen sich flexibel in bestehende IT-Landschaften integrieren – auch in Kombination mit Hyperscalern wie AWS, Azure oder GCP.

CMIS steht für „Content Management Interoperability Services“ – ein herstellerunabhängiger Standard zur Anbindung und Integration verschiedener Content-Management-Systeme. Ein Content Server mit CMIS-Unterstützung kann so flexibel mit unterschiedlichen Systemen kommunizieren.

Ja. tia® Content Server von kgs – ist von SAP zertifiziert. Diese Zertifizierung garantiert die technische Kompatibilität und die Einhaltung von SAP-Richtlinien bei der Archivierung von Inhalten.

Ein Content Server bietet hohe Skalierbarkeit, moderne Schnittstellen, geringe Komplexität im Betrieb und eine sichere, gesetzeskonforme Archivierung. Außerdem lässt er sich flexibel an spezifische IT-Strategien anpassen – ob lokal oder in der Cloud.

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